● „Kohlrouladen“ für Faule ●

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In Herbst und Winter zählten Kohlrouladen seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Lieblingsgerichten und auch meine Familie liebt diese deftige Speise sehr.
Da ich aber nicht immer Zeit (und Lust) zum Wickeln von Rouladen habe, schmurgele ich dann auch schon mal Kohl und Hack als Eintopf- ist genauso lecker und viel zeitsparender 😉

Zutaten für 4-6 große Portionen:
1/2 Kohlkopf nach Geschmack (Weißkohl, Chinakohl, Wirsing, etc.)
1Kg Hackfleisch (gemischt, Rind o. Schweinemett)
1 Zwiebel
4 Esslöffel Öl
4 Brühwürfel
Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika edelsüß, Zucker
½ Kaffeetasse Kondensmilch
Speisestärke
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Zubereitung:
Kohl putzen und in mundgerechte Stücke schneiden, dabei auch den Strunk verwenden!
Zwiebel abziehen und in Spalten schneiden.
In zwei großen Schmortöpfen jeweils die Hälfte des Öls erhitzen:
In einem Topf Hackfleisch und Zwiebel anbraten, im anderen Topf den Kohl portionsweise braun anbraten, dann zum Hack geben, mit etwas Wasser auffüllen, so dass die Hack-Kohlmasse knapp bedeckt ist.
Brühwürfel, Gewürze und ca. 1 Teelöffel Zucker dazu geben, aufkochen lassen und mit leicht geöffnetem Deckel ca. 20 Minuten schmoren lassen.
Süßlich-pfeffrig abschmecken, Kondensmilch unterrühren und mit etwas Speisestärke leicht binden.
Mit Petersilienkartoffeln servieren.
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● Apfelschopf ●

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“Repair My Hair Shampoo“/Herbal Essences
Shampoo 250ml/1,50 Drogeriemärkte

„Herbal Essences“, Markentochter des Giganten „Procter & Gamble „ steht für innovative, sanfte Haarpflege mit wunderschönen Düften.
Meine Originalabfüllung “Repair My Hair Shampoo“/Herbal Essences Shampoo ist Bestandteil der aktuellen „Glossybox Young Dezember 2015“, die unter dem Motto „Winter Love“ steht:
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Verpackung:
Schlanke, leicht seitlich taillierte Kunststoffflasche in Himbeerpink mit großen Granatäpfeln auf der Vorderseite und einem apfelgrünen Verschluss.

Herstelleraussage:
*Man kombiniere fruchtigen Granatapfelduft mit Keratinschutz. Voilà, fertig ist das Shampoo, das strapaziertes Haar schützt. Es pflegt und repariert jeden Zentimeter der Mähne und schützt sie vor neuen Schäden. Ihr Duft verwöhnt die Sinne. *(glossybox.de)

Inhaltsstoffe:
Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate, Glycol Distearate, Dimethicone, Sodium Citrate, Cocamide MEA, Sodium Xylenesulfonate, Parfum, Cocamidopropyl Betaine, Citric Acid, Sodium Benzoate, Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride, Sodium Chloride, Glycerin, Tetrasodium EDTA, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Propylene Glycol, Hexyl Cinnamal, Hydroxycitronellal, Magnesium Hitrate, Punica Granatum Extract, Cl 17200, Methylchloroisothiazolinone, Magnesium Chloride, Methylisothiazolinone, Cl 42090, Potassium Sorbate
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Aussehen/Konsistenz/Geruch:
“Repair My Hair Shampoo“/Herbal Essences Shampoo ist ein opakes, leicht perlmuttartig schimmerndes Shampoo in zartem Eiscremepink und von guter, cremig-flüssiger Konsistenz.
Die Creme hat einen intensiv-fruchtigen, angenehmen Duft.

Anwendung/Reinigung/Pflege/Verträglichkeit:
Zum Haare waschen schäume ich in den Handflächen eine etwa haselnussgroße Menge Shampoo auf und massiere dieses ins angefeuchtete Haar.
Das Shampoo bildet einen schönen, cremigen, eher feinporigen, cremig-fruchtig und intensiv nach Apfel oder Granatapfel duftenden Schaum, lässt sich sehr gut im Haar verteilen und fühlt sich cremig, sehr weich, soft und reichhaltig an.
Das Reinigungsgefühl ist gut, die nassen Haare fühlen sich nach dem Ausspülen sauber an, wirken nicht stumpf oder beschwert, sondern sauber und sehr frisch.
Im nassen Haar haftet ein herrlicher, intensiver Apfelduft, was mich verwundert, denn eigentlich sollte mein Haar nach Granatapfel duften 😉
Nach dem Trocknen haben meine Haare einen schönen, gepflegten Schimmer, sind „griffig“, sehr weich und fühlen sich unglaublich gepflegt und soft an.
Nun zeigt sich, ob die Werbeaussagen hier eingetroffen sind-
Ich kann schnell feststellen, dass mein Haar einen deutlich besseren, fülligeren „Griff“ hat, sichtbar gesund und gepflegt wirkt.
Die sanfte, pflegende Wirkung zeigt sich erkennbar, besonders in den Längen, die trotz meiner Naturwellen sanft und gesund wirken, dabei nicht mehr verklettet oder störrisch aussehen, top!

Wichtig war mir aber auch hier wieder nicht nur die Wirksamkeit sondern auch die Verträglichkeit: Ich habe bei einigen Shampoos Probleme mit juckender Kopfhaut-, daher ist die Wahl eines Shampoos immer ein Glücksspiel:
Mit “Repair My Hair Shampoo“/Herbal Essences Shampoo traten keinerlei Unverträglichkeiten auf.
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Fazit:
Da ich in letzter Zeit einige Shampoos testen konnte, habe ich hier einen deutlichen Vergleich, bei dem “Repair My Hair Shampoo“/Herbal Essences Shampoo insgesamt (für meine Haarbeschaffenheit!!) wirklich gut abschneidet:
Schöne, softe Pflege, gute Kämmbarkeit, gesunder Glanz und gepflegtes Aussehen, ohne meine Naturwellen zu „plätten“, dabei dezenter, angenehmer Duft und sehr gute Verträglichkeit-somit volle Punktzahl und volle Empfehlung.


● Pörkölt- original ungarisches Rindsragout ●

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Da es den Anschein hat, als würden uns doch noch winterliche Temperaturen heimsuchen, gibt es bei kühlem Regenwetter kaum etwas Verführerischeres, als ein dampfendes, duftendes Ragout, das sanft auf dem Herd vor sich hin schmurgelt und mit würzigen Aromen für Appetit sorgt.
An solchen Tagen bereite ich gerne ein leicht scharfes, wärmendes „Pörkölt“ zu:
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Zutaten für ca. 4 Portionen:
1kg Rindergulasch
100g Schinkenspeck (in Ungarn wird fetter Speck genommen!)
4 große Zwiebeln
3 rote Paprikaschoten
2 Knoblauchzehen
250 ml Rotwein (möglichst ungarischen)
2 Esslöffel Tomatenmark
4 Brühwürfel
3 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren
1 kleine Chilischote
Salz, Paprika, Piment, Majoran, Zucker
½ Becher saure Sahne
½ Bund glatte Petersilie
3 Esslöffel Öl
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Zubereitung:
In einem großen Bräter Öl erhitzen und das Gulasch partienweise scharf anbraten.
Im heißen Fett in feine Würfel geschnittenen Schinkenspeck und in Spalten geschnittene Zwiebeln anbraten, Fleisch dazu gebe, Knoblauch zum Fleisch pressen und Tomatenmark kurz mit anrösten, gewürfelte Paprikaschoten dazugeben, mit Wein ablöschen.
(Die Paprika verkochen nahezu komplett und geben das gesamte Aroma an die Sauce ab!)
Brühwürfel und Gewürze dazu gebe, Hitze reduzieren und bei halbgeöffnetem Topf den Wein einkochen lassen.
Nicht komplett verkochen lassen, dafür zwischendurch immer wieder mit WENIG Wasser auffüllen.
Auf kleiner Hitze ca. 2 Stunden garen lassen bis das Fleisch zart und mürbe ist und die Sauce deutlich reduziert.
Saure Sahne unterheben, nicht aufkochen lassen, erneut abschmecken, evtl. eine Prise Zucker dazu geben, gehackte Petersilie unterheben und mit gebutterten Bandnudeln servieren.
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● Kretaröllchen aus dem Römertopf ●

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Da bei uns griechische Küche hoch im Kurs steht, wandele ich gerne Hausmannsrezepte ein wenig mediterran ab und verleihe diesen Gerichten somit einen kleinen Hauch „Hellas“- so entstanden auch diese Schweinerouladen, die mit ihrer herzhaften Füllung und mediterranen Gewürzen- sanft geschmort im Römertopf- zu einem echten „Sonntagsschmaus“ wurden:

Zutaten für 4 Personen:
4 sehr dünne Schweinerouladen
250g Hackfleisch
2 Schalotten
8 schwarze Oliven o. Stein
8 dünne Scheiben (schmale Seite des Käseblocks) Feta
Gyrosgewürz
1 Möhre
1 Stück Knollensellerie
2 große Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
3 Brühwürfel
Gyrosgewürz, Paprika edelsüß, Prise Zucker
½ Becher Creme Fraiche
½ Bund glatte Petersilie
Speisestärke zum Binden
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Zubereitung:
Den Römertopf wie gewohnt wässern (falls kein Römertopf vorhanden ist, können die Röllchen auch im herkömmlichen Schmortopf zubereitet werden-dabei dann wie gewohnt bei Rouladen vorgehen und die Röllchen in heißem Öl anbraten!).
Schalotten pellen und längs jeweils vierteln, Oliven jeweils in feine Ringe schneiden, Suppengemüse putzen und fein würfeln, Zwiebeln pellen und längs in Spalten schneiden, Knoblauch pellen und fein hacken.
Inzwischen die Rouladen quer halbieren, so dass acht kleinere Rouladen entstehen.
Jede Roulade mit Gyrosgewürz bestreuen und eine Kugel Hackfleisch (jeweils 1/8 der Gesamtmenge) der Länge nach darauf streichen, mit jeweils einer Scheibe Feta, ¼ Schalotte und Olivenringen belegen und von der schmalen Seite her fest aufrollen- evtl. feststecken oder festbinden.
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Die untere Schale des gewässerten Römertopfes mit Zwiebelspalten und Suppengemüse auslegen, Röllchen darauf legen und Knoblauch darüber geben, Lorbeerblätter dazu legen und wenig Wein angießen.
Mit Paprika bestäuben und die Brühwürfel dazu legen, mit dem Deckel abdecken und in den KALTEN Backofen bei ca. 100 Grad schieben.
Die Temperatur leicht erhöhen, wenn die vorherige Temperatur erreicht wurde, dabei langsam bis auf ca. 180 Grad erhöhen.
Gelegentlich Wein und/oder Wasser nachgießen.
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Insgesamt ca. 70 Minuten sanft schmoren lassen, Röllchen aus dem Topf heben und den Saucenansatz in einen Topf geben, Lorbeerblätter entfernen.

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Große Gemüsestücke evtl. mit einem Pürierstab pürieren, erneut mit Gyrosgewürz, Paprika und Prise Zucker abschmecken, Creme Fraiche unterheben und gegebenenfalls noch etwas binden, mit gehackter Petersilie bestreuen und mit typisch griechischem Tomatenreis, gebutterten Bandnudeln oder Kroketten servieren-
Kali Orexi
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● Diesem Duft MUSS ich meilenweit entfliehen ●

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„Like A Million Miles Away“/Essence
EdT 10ml/3,- (Drogeriemärkte, etc.)

Niedrigpreisig, dabei immer topaktuell und an aktuellen Modetrends orientiert, hat sich Essence mit breit gefächertem Programm und ständig lancierten „Limited Editions“ einen Namen in Blogger- und Beauty-Victim-Kreisen gemacht.

Insbesondere die sehr preiswerten und nahezu überall erhältlichen „Like A…“ Düfte erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit.
Mein „Like A Million Miles Away“/Essence ist Bestandteil der aktuellen „Pink Box“, Dezember 2015, die unter dem Motto „Merry Christmas“ steht:
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Herstelleraussage:
*Essence „Like a million miles away“ – Fernweh? Sehnsucht? Reiselust? Exotisch, wild und mutig entführt dieser Duft in coole Metropolen oder an aufregende, abenteuerliche Orte.
Wohin auch immer die Reise geht, der Duft erinnert an traumhafte Stunden „Million miles away!“*(essence.eu)

Verpackung:
Da hier eine eher sehr junge Zielgruppe angesprochen werden soll, ist auch das Design der Verpackung darauf ausgerichtet:
Der kunterbunte Pappkarton verheißt Abenteuer, Spaß und Exotik und animiert unmittelbar zum Kauf.
Der Flakon ist identisch mit allen Flakons der „Like A…“-Range:
Glasklar, zylindrisch und schlicht, lediglich die auf das Glas gedruckten Embleme unterscheiden sich:
Hier ist es ein zart gelber „Poststempel“.
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Duft:
Da ich bereits in Drogeriediscountern der Versuchung nicht widerstehen konnte, den einen oder anderen Vertreter dieser Range zu testen (die Aufmachung und die Namen sind einfach ZU verlockend!), weiß ich, dass diese Düfte dazu neigen extrem künstlich, billig und aufdringlich zu riechen, auch halten diese- für einen so preiswerten Duft- bedauerlicherweise ziemlich lange an, daher testete ich „Like A Million Miles Away“/Essence EdT mit lediglich einem einzigen, kurzen Sprühstoß- was aber leider für meine Nase trotzdem wieder zu viel war:
Die mit Mango, Mandarine und Grapefruit eigentlich frisch-fruchtig bezifferte Kopfnote, die ausnahmsweise fruchtige Akzente enthält, die ich mag, überfällt mich schlagartig mit einer an WC-Duftsteine erinnernden, Kopfschmerz verursachenden Fruchtattacke, die penetrant, äußerst unangenehm und extrem künstlich ist.
Dieser Duft und ich werden ganz sicher KEINE Freunde!
Auch die Herznote, die Pflaume, Rose und Pralinenoten enthält, trägt nicht zu meinem Wohlbefinden bei:
Viel zu süß, viel zu aufdringlich und stark Gourmandise dominiert, wirkt diese Note wenig frisch und kaum floral:
Künstliche, gummibärchenartige Fruchtakzente, die nicht wirklich als „Pflaume“ erkennbar sind, sehr, sehr starke „Pralineakzente“, die billig und aufdringlich riechen und ein, fast noch schlimmerer, billiger, künstlicher Rosenakzent, der wiederum an Raumspray, etc. denken lässt 
Da hilft auch die verstärkende, süßlich-bombastische, orientalisch angehauchte Basisnote mit Vanille, Moschus und Sandelholz nicht mehr weiter:
Wo in der Werbeaussage von „Exotik“ die Rede ist, erkenne ich nur „Bombast-Orient“ und wild und mutig muss man wohl sein, wenn man sich mit diesem aufdringlichen EdT besprüht!
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Fazit:
Hier sind selbst 3,- rausgeschmissenes Geld:
Billig, künstlich, klebrig-süß und wenig originell verführt dieser Duft höchstens Teenager, die sich von ihrem mageren Taschengeld nichts Besseres leisten können- dann lieber ganz ohne Duft, als diese olfaktorische Zumutung!

Wer die „Pink Box“ mit einem einmaligen Rabatt von 5,- für nur 9,95 testen möchte, kann die Box über dieses Banner bestellen:


● Der Duft meiner Jugend ●

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„Charlie Blue“/Revlon
EdT 100ml/10,- (karstadt.de)

„Revlon“, amerikanisches Traditionsunternehmen für Beauty und Düfte wurde 1932 von den Brüdern Joseph und Charles Revson sowie Charles Lachman gegründet und zählte bis 1941 nahezu als Monopolist, was das Angebot an Lippenstiften darstellte.
Durch das „gewagte“ modische Statement, Lippenstiftfarbe mit Nagellack abzustimmen, verewigte sich Revlon noch vor Kriegsausbruch im Olymp der Beautyproduzenten und zählte fortan neben der renommierten, altehrwürdigen Marke „Estee Lauder“ zur absoluten „Highclass“ der Beautyprodukte.
Durch die Erweiterung des Sortiments in den frühen `60er Jahren, besonders durch die Lancierung von Düften, schaffte es Revlon, sich seinen Stammplatz in der Oberliga der Beautymarken bis ganz nach oben zu arbeiten und dieser Erfolg wurde 1973 durch die Lancierung eines preiswerten Duftes, speziell für Teenager- etwas bisher noch nicht dagewesenes!- noch weiter untermauert:
Der Erfolg von „Charlie“ war geboren!
Ich liebte diesen Duft in den späten `70er Jahren, da er deutlich „erwachsener“ zu sein schien, als die weiteren, damals angebotenen, Düfte für Teenager, (z.B. „My Melody“) für die ich mich mit reifen 15 Jahren deutlich zu „reif“ fühlte 😉
Daher war ich erstaunt und erfreut, meinen alten Duftbegleiter weiterhin so günstig und nahezu in Originalduft vorzufinden und musste, nostalgisch und sentimental, ein Fläschchen erstehen:

Werbeaussage:
*Revlon Charlie Blue ist ein einzigartiger blumiger Duft für Frauen aller Alterskategorien. Dieses bezwingende und feine Parfüm entzückt Sie und gibt Ihnen Charme.
Das Damenparfüm Revlon Charlie Blue ist speziell für moderne Frauen bestimmt, die romantische Seele haben und schöne Dinge mit reinen Linien lieben. Dank der leichten Zusammensetzung ist es für die heißen Sommertage gut geeignet. Sein angenehmes Aroma kühlt Sie perfekt und regt alle Ihre Sinne an. Die einzigartige Komposition aus duftigen Essenzen bildet das unverwechselbare Aroma. Sie können das Damenparfüm Charlie Blue den ganzen Tag tragen.
Seien Sie sich selbst und zeigen Sie der Welt Ihre Vorzüge mit dem erfrischenden Damenparfüm Revlon Charlie Blue!*(iparfumerie.de)

Verpackung:
Ganz „altmodisch“ im original `70er Outfit und anscheinend unverändert präsentiert sich „Charlie Blue“ immer noch in der Metallicblauen Hochglanz Schachtel mit dem typisch jungen, frechen Schriftzug „Charlie“ im typischen `70er Schwung.
Darin befindet sich die, ebenfalls unveränderte, Glasflasche, schlicht, in dreieckiger Pyramidenform mit dicken, abgerundeten Kanten und ebenfalls dem kühn geschwungenen „Charlie“ Schriftzug.
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Duft:
Da ich mich noch gut an die üppige Intensität und gute Haltbarkeit erinnern konnte, dosierte ich sehr sparsam- und tatsächlich hat sich auch daran nicht das Geringste geändert, „Charlie Blue“ sollte sparsam und dezent verwendet werden um nicht penetrant zu wirken!
Die Kopfnote, mit Rosengeranie und Rose eher dezent-floral angegeben, wirkt trotz einer nicht zu bestreitenden, femininen Eleganz doch recht üppig, süßlich und schwer, da sich die Aromen von Herz- und Basisnote bereits hier zu erkennen geben.
Die Herznote fügt sich mit Jasmin und Lilie nahtlos an und vervollständigt das florale Thema, wobei der cremig-süße Jasmincharakter diesen Duft eindeutig dominiert und für die leicht wachsartige Note sorgt.
Mit Moschus und Sandelholz in der Basisnote klingt der Duft üppig und voll, aber nicht ZU schwer und, glücklicherweise, nicht orientalisch-schwülstig, aus.
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Fazit:
Ich weiß nicht, ob ich „Charlie Blue“/Revlon heute als Teenagerduft empfehlen würde, da er mir inzwischen eher damenhaft, elegant und etwas zu üppig für sehr junge Mädchen vorkommt, in den späten `70ern jedoch war ich davon restlos begeistert.
Auch heute noch gefällt mir dieser günstige und dabei nicht „billig“ duftende Duft gut, wenn ich ihn auch nicht als absoluten Favoriten bezeichnen würde:
Sportlich-elegant, blumig-cremig, dezent süßlich und auf feminine Weise anziehend, wirkt dieser Duft bei nahezu allen Altersklassen gepflegt, ansprechend und sympathisch, dabei sollte streng darauf geachtet werden, diesen Duft keinesfalls zu intensiv zu dosieren.
In dieser Preisklasse immer noch ein unschlagbarer Klassiker und daher volle Empfehlung.


Charlie Blue/REVLON
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● Zarter Eisengel ●

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„Woman“/Bruno Banani
EdT 20ml/14,- (parfumdreams.de)

“Bruno Banani”, deutsches Unternehmen für Markendüfte mit Sitz in Chemnitz, wurde 1993 von Wolfgang Jassner und Klaus Jungnickel zunächst als Unternehmen für Herrenunterwäsche gegründet und zählt inzwischen zu den bedeutendsten ostdeutschen Unternehmen überhaupt.
Mit einer Kollektion, die inzwischen auch Damenwäsche, Accessoires, Mode, Brillen, Schmuck, Bademoden und, nicht zuletzt, Düfte umfasst, deckt „Bruno Banani“ nahezu den gesamten Bedarf an trendiger, stylisher Markenprodukte mit bezahlbaren Preisen ab.
Mein Originalflakon mit 20ml Inhalt ist Bestandteil der aktuellen „Glossy Box Young Beauty“, Dezember 2015, die unter dem Motto „Winter Love“ steht.
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Verpackung:
Im typischen „Bruno Banani“-Style verpackter Glasflakon,der in der typischen, extremen Spitze zuläuft.
Zart rosa getöntes Glas und pinkfarbener Kunststoffverschluss runden das sehr feminine Bild ansprechend ab.
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Beschreibung des Herstellers:
*Mit dem Eau de Toilette Spray Woman der Marke Bruno Banani können Sie Ihre einzigartige Persönlichkeit unterstreichen. Der energiereiche Duft setzt verspielte Akzente und lässt eine optimistische Frische entstehen. Die zeitlose Duftkomposition vermittelt einen souveränen Eindruck und belegt seine Trägerin mit einem Hauch stilvoller Eleganz. Die Essenzen der femininen Kreation spielen mit Gegensätzen und versprühen die pure Lebenslust.*(parfumdreams.de)

Duft:
Da ich bislang kein Fan der, meist üppigen, eher schweren, häufig orientalischen „Bruno Banani“-Düfte bin, dosierte ich hier für den Test sehr sparsam und wurde auf Anhieb sehr positiv überrascht:
Der frische, liebliche, sehr klare Auftakt der Kopfnote wird von Efeu, Orange und Wasserlilie sehr klar, pur und fast schon kühl dominiert, die in ihrer klaren Reinheit dennoch auf sanfte, florale Art zarte Blumigkeit verströmen.
Die Herznote schließt sich mit Freesie, Maiglöckchen und Pfirsich lieblich, blumig-süß und unschuldig-cremig an, was diesem Duft die engelhafte Aura von purer Reinheit und Lieblichkeit verleiht- nicht besonders originell und auch nicht wirklich neu, aber in der Kombination aus Orange, Wasserlilie, Pfirsich und Maiglöckchen immer wieder von so klarer Schönheit und frischer Unschuld, dass dieser Duft regelrecht das Herz berührt!
Die Basisnote umrahmt den Duft zart und dezent und hält sich mit klarem, sanftem weißem Moschus sehr zurück.
Auch wird hier eine sehr dezente, kaum merkliche Vanillenote integriert, die den Duft leicht erdet, etwas haltbarer macht und sanft umrahmt, ohne dabei die frische, blütenreine Aura zu überlagern- sehr harmonisch, sehr gekonnt und sehr stilvoll.
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Fazit:
Obwohl ich nach wie vor kein echter „Bruno Banani“-Fan bin, muss ich diesem Duft den Tribut zollen, den er verdient:
Glasklar, mädchenhaft-rein, unschuldig, lieblich süß, ohne dabei klebrig oder schwülstig zu wirken und von zarter, romantischer Blumigkeit:
Genau der Dufttyp, den ich mag, dazu zu einem richtig guten Preis, gute Haltbarkeit, gute Intensität-Top!


● Unboxing PinkBox Dezember 2015 „Merry Christmas“ ●

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Da ich bedingt durch Weihnachtsmarktstress, Weihnachtsvorbereitungen und , zu guter Letzt, dem völligen Zerschießen meines Blogs (schnief), mehr als ausgelastet war, komme ich leider erst jetzt dazu, mir die aktuelle „Pink Box“ mal ein wenig genauer zu betrachten:
PinkBox/ 14,95 inkl. Versand/ pro Monat
Aboboxen, monatlich kündbar. (www.pinkbox.de)

Da ich mit der „Pinkbox“  in den letzten Monat Mal mehr Mal weniger zufrieden war, beschloss ich dennoch, das Abo (zunächst) weiterlaufen zu lassen.
Laut Sneakpeak wusste ich, dass in dieser Box ein schönes Gesichtsöl dabei sein würde, welches alleine schon die Box mehr als bezahlt machen würde, aber immer schön der Reihe nach:
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Verpackung:
Wie immer steckte meine hübsche, pinkfarbene Geschenkbox mit Deckel, diesmal in zuckersüßem, weihnachtlichem Motivdruck, in einem stabilen Karton, der pünktlich von DHL zugestellt wurde.
Oben auf der Box befand sich die monatliche Zeitschrift- eine immer wieder wechselnde Zugabe, die unterschiedlich ausfällt.
Ich hatte bislang schon „Eat smarter“, „Jolie“, „Couch“, „Brigitte“ und „Living at home“ in meinen Paketen-
In diesem Monat hatte ich die aktuelle Ausgabe der „Maxi“ in meinem Paket, worüber ich mich richtig freute, da von allen möglichen Zeitschriften ist diese mir mit Abstand am liebsten J

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Die Box selbst ist daher in diesem Monat auch farbiger- statt des einheitlichen Himbeerpink kann man nun eine Box sein Eigen nennen, die in kräftigem Pink mit hübschen weihnachtlichen Motiven bedruckt, ein kleines Schatzkästchen darstellt.
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Aber was zählt, ist der Inhalt der Box und da ich anscheinend so ziemlich die letzte Kundin bin, die diese Box nun endlich vorstellt, konnte ich vorab natürlich schon viele Unboxings entdecken.

Inhalt:
Das preislich wertvollste Produkt ist- ein Mascara!
Zwar wirklich hübsch im Flamingo-Design aufgeputzt und von der (künstlich gehypten, viel zu teuren!) Marke „The Beauty Crop“ unter dem Namen „Fabulous Flocking Lashes“ für sagenhafte 24,- erhältlich, aber eben SCHON WIEDER Mascara!- Seufz-
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Das zweite Produkt macht allen Unmut wieder wett:
„Öl Richesse Gesichtsöl“/L`Oreal Paris, 30ml/17,- und vollkommen MEINS J
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Auch das dritte Produkt- wenn auch kein echtes, weihnachtliches Highlight- wird Verwendung finden, da mein Mann ein echter Bodypflege-Junkie ist und diese Schmiere liebt.

Mit „Deep Moisture“/Neutrogena, 200ml/8,- kann ich Ihm tatsächlich eine kleine, vorweihnachtliche Freude bereiten, fein.
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Das vierte Produkt wird wohl anderweitig verschenkt werden, da ich klebrige, gummiartige Stylingprodukte fürs Haar generell NIE verwende, auch nicht von „Bed Head By Tigi“/Manipulator, 30ml/7,-
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Das fünfte und letzte Produkt ist, zwar immerhin, mal wieder ein Duft, aber da ich die Essencedüfte alle schrecklich finde, wird auch „Like a Million Miles Away“/Essence, 10ml/3,-  verschenkt werden.
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Zu guter Letzt gab es noch die aktuelle „MAXI“ für 2,- dazu, sowie diverse Flyer, Gutscheine, etc.
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Fazit:
Mit einem Warenwert von knapp 61,- und einem gemischten Inhalt, der sowohl eine Kleinigkeit für meinen Mann, tolles Gesichtsöl für mich und eher ungeliebte Produkte, die verschenkt werden, enthält, ist diese Box zwar alles andere als festlich, glamourös oder weihnachtlich, aber solide und durchaus brauchbar bestückt.

Durch das tolle Öl bin ich aber sowieso mit allen anderen Produkten versöhnt 😉
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Wer die erste PinkBox zum Sonderpreis von 9,95 testen möchte, kann diese unverbindlich über dieses Banner bestellen:


●✪ Hühnchen a l`Orange ✪●

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Wie bereits erwähnt, isst mein Gemahl keinerlei Federvieh außer Hühnchen und da ich dennoch etwas Festliches servieren wollte und schon immer mit den berühmten „Ente a l`Orange“-Rezepten geliebäugelt hatte, beschloss ich, ein Hühnchengericht zu servieren, das ein wenig an das luxuriöse, französische Gericht angelehnt ist und so entstand mein „Hühnchen a l`Orange“:
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Zutaten für 4 Personen:
4 Hühnchenbrustfilets
2 Bioorangen
6-8 Schalotten
2 Esslöffel Butterschmalz
1 Esslöffel Pulver für gekörnte Brühe
Salz, schwarzer Pfeffer
2 Esslöffel Orangenmarmelade
2 Teelöffel Dijonsenf
1 Likörglas Cognac oder Weinbrand
250ml Orangensaft
½ Bund Kerbel, gehackt
½ Bund glatte Petersilie, gehackt
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Zubereitung:
Fleisch abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Würfel schneiden.
In einem großen Bräter Butterschmalz erhitzen und das Hühnchen darin braun anbraten.
Schalotten abziehen und längs in Spalten schneiden, zum Fleisch geben.
Orangen heiß abspülen und die Schale abreiben.
Danach die Orangen dick abschälen, so dass die weiße Haut vom Fruchtfleisch entfernt wird, Orangen in dünne Scheiben schneiden.
Fleisch-Zwiebelmasse mit Cognac ablöschen, Orangenschale dazu geben und Orangenscheiben in den Topf geben, andünsten.
Sobald die Flüssigkeit verdampft ist, mit Saft aufgießen, mit Brühpulver, Salz und Pfeffer abschmecken, Senf unterheben, mit Marmelade süß-herb-pikant abschmecken.
Wenn das Fleisch vollständig durchgegart ist, gehackte Kräuter unter die Sauce heben.
Mit in Kräuterbutter geschwenkten Bandnudeln servieren.
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● ⁂ Weihnachtliches Roastbeef „Deluxe“ ⁂ ●

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Da bei uns zu Weihnachten schon in meiner Kindheit eher sehr, sehr selten fettes Geflügel auf den Tisch kam- lediglich meine Oma und mein Vater mochten Ente, Gans und Puter, gab es meist edle Steaks, Entrecote, etc.
Da auch mein Mann kein Fan fettiger Flattermänner ist- er isst an Geflügel ausschließlich Hähnchen-, ich aber ein durchaus festliches Mahl für dieses Jahr plante, reifte mein Entschluss, ein besonders zartes Roastbeef aus Huftsteak zuzubereiten, da etwaige kalte Reste dann, mit einer mit gehackten Eiern, Kapern und Gürkchen verfeinerten Remoulade, auch noch ein luxuriöses Abendessen abgeben würden.
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Zutaten für ca. 4 Portionen:
1kg gut abgehangenes Rinderhuftsteak im Stück
2 Esslöffel Butterschmalz
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
6 Esslöffel Worcestershiresauce
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Zubereitung:
Backofen auf ca. 120 Grad vorheizen.
Das Fleisch abspülen und gründlich trocken tupfen.
In einem großen Topf Butterschmal erhitzen und das Fleisch von allen Seiten braun anbraten.
Fleisch auf einen Backofenrost legen, Fettpfanne darunter platzieren und mit einer Mischung aus Worcestershiresauce, Salz und Pfeffer gründlich bepinseln.
Im Ofen ca. 2-2,5 Stunden sanft garen lassen, je nach Geschmack „Medium“ oder „Well Done“, dabei immer wieder mit der Marinade bestreichen.
Hinweis:
Bei diesem hochwertigen Steakfleisch wäre es jedoch eine Verschwendung, das Fleisch durch, also „Well Done“ zu verschmoren!!!
Aus dem Fleischsaft, der in der Fettpfanne aufgefangen wurde, kann nun ein leckeres Sößchen zubereitet werden:
Dazu den Fond in einer Pfanne erhitzen, mit etwas Weinbrand, Calvados oder Wein ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Kräutern pikant abschmecken und mit einem Löffel Creme Fraiche verfeinern- serviert mit Prinzessböhnchen und Herzoginkartoffeln ein festlicher Schmaus 🙂
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