● Toskana-Pfännchen ●

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Geschnetzeltes in allen Variationen steht bei uns hoch im Kurs, da es so wandelbar zuzubereiten ist.
Mit den ersten Sonnenstrahlen kommen auch Urlaubserinnerungen und daher habe ich mich heute zu einem italienisch inspirierten „Toskana-Pfännchen“ entschlossen:
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Zutaten für ca. 4 Portionen:
500g Schnitzelfleisch o. Schnitzel
3 Scheiben Pancetta o. Schinkenspeck
4 Schalotten
1 junge Knoblauchknolle o. 3 Zehen Knoblauch
1 rote Paprikaschote
1 kleiner Zucchino
8- 10 schwarze, entsteinte Oliven
3 Lauchzwiebeln
200g grüne Bohnen, frisch und vorgegart oder TK
2 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
200ml Rotwein o. Traubensaft
2 Lorbeerblätter
3 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
1 Teelöffel „Kräuter der Provence“ o. eine Mischung aus getrocknetem Oregano, Thymian, Rosmarin
Prise Zucker
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Zubereitung:
Fleisch abspülen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden.
Pancetta o. Speck fein würfeln, Schalotten in Spalten schneiden.
Zucchino waschen und in feine Scheiben schneiden, Paprika putzen und fein würfeln, Oliven in Scheiben schneiden.
Frischen Knoblauch quer halbieren.
In einem weiten Schmortopf Öl erhitzen und Speck darin auslassen.
Fleisch im Speckfett anbraten.
Schalotten und Knoblauch dazu geben. (Knoblauchzehen evtl. pressen).
Andünsten, Tomatenmark mit anrösten und mit etwas Wein ablöschen.
Lorbeer, Wacholder und Kräuter dazu geben.
Mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen und ca. 10 Minuten garen lassen, dabei gelegentlich Flüssigkeit (Wein, Saft, Wasser) angießen.
Paprika und Zucchinischeiben dazu geben, kurz mit schmoren, zum Schluss die Bohnen unterheben und Olivenscheiben dazu geben, erneut abschmecken.
Mit Gnocchi oder Erbsenreis servieren.

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● Blütenmeer ●

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„Ever Bloom EdP“/Shiseido
30ml/42,- (parfumdreams.de)

Shiseido (Der Begriff Shiseido stammt von einem chinesischen Ausdruck aus dem I Ging und bedeutet übersetzt etwa „Preise die Tugenden der Erde, die neues Leben bringt und große Werte schafft“), japanisches Unternehmen für Beauty-und Pflegeprodukte aus dem hochpreisigen Luxusbereich, wurde bereits 1872- ursprünglich als Apotheke nach westlichem Vorbild- vom damaligen Chefapotheker der japanischen Marine, Arinobu Fukuhara in Tokio gegründet.
Arinobu Fukuhara verband westliche Technik und japanische Tradition und kreierte so Zahnpasta, Vitamintabletten und Hautpflege in harmonischer Kombination aus Technik und Überlieferung.
Heute macht sich das Unternehmen durch Luxuskosmetik, edle Düfte und hochwertige Hautpflege einen weltweiten Namen.
„Ever Bloom EdP“/Shiseido wurde 2015 lanciert und von Aurelien Guichard entwickelt.

Werbeaussage:
*Ever Bloom von Shiseido präsentert sich anders – als andere Düfte – nicht mit einer Basis-, Kopf- und Herznote, sondern mit einer Duftkomposition aus 2 Komponenten. Hier haben sich der Aura Accord sowie der Presence Accord zusammengeschlossen. Der Aura Accord wirkt, in Verbindung aus Veilchen, Lotus und Rosen-Extrakt, lebendig, strahlend und frisch. Die anziehende Sinnlichkeit des Duftes entsteht durch den Presence Accord aus luxuriösem Orangenblüten Absolue, Gardenie, Sylkolide Musk und Hinoki Holz. Der Duft zeigt sich in einer warmen Tiefe und energievollen Präsenz.*(parfumdreams.de)

Flakon:
Ich besitze leider nur eine Duftprobe dieses faszinierenden Duftes, der Originalflakon entspricht jedoch- trotz mädchenhafter Romantik- der typisch puristischen Maxime Shiseidos:
Ein fast rechteckiger Flakon aus dickwandigem Glas mit deutlich abgerundeten Seitenkanten, was den Flakon wirken lässt, als wäre in einem eckigen Glasklotz ein runder Flakon eingebettet, lässt das rosenblütenfarbene EdP gut sichtbar hindurchschimmern.

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Duft:
Da ich die Marke Shiseido generell liebe und schätze, sowohl die wundervoll luxuriösen Gesichtspflegeprodukte, als auch die wundervollen, klaren, reinen Düfte, war ich auf diesen neuesten Coup sehr gespannt :
Da es sich um ein EdP handelt und ich aus Erfahrung weiß, dass Shiseidodüfte meist eine sehr gute Intensität und Haltbarkeit besitzen, benetzte ich meine Haut nur leicht mit den kostbaren Tröpfchen und konnte sofort eine deutliche, intensive Duftentwicklung wahrnehmen, was mich bestätigt, dass auch „Ever Bloom EdP“/Shiseido sparsam dosiert werden kann!
Die zarte, frisch-florale Kopfnote, die mit Orangenblüten-Absolue und Gardenie diesen wundervollen Duft eröffnet, wirkt taufrisch, wie ein Morgenspaziergang und wird schnell in der Herznote von Sylkolide™(ein Moschusduft, der von „Givaudan“, einem großen Duftnotenhersteller, entwickelt wurde und bislang in nur drei Düften zum Einsatz kam: „Ever Bloom“/Shiseido, „Cashmere & Musk“/Strenesse und „Hilfiger Woman Cheerfully Pink“/Hilfiger),Veilchen und Lotus ergänzt, die den deutlich floralen, zart-femininen und leicht nostalgisch-romantischen Charakter des Duftes unterstützen.
Die Basisnote lässt mit Rose den Duft sanft ausklingen.
Durch diese harmonische Kombination rein floraler Noten wirkt der Duft – typisch Shiseido- sehr klar, rein und auf eine fast unschuldige Weise, feminin und sinnlich.
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Fazit:
Für Fans reiner, klarer, romantischer Blütendüfte, wie mich, ist „Ever Bloom EdP“/Shiseido eine olfaktorische Offenbarung:
Ein reiner, frischer, klarer Duft, der von keinerlei orientalisch-schwülstigen Noten erschlagen oder „umrahmt“ wird und seine Puristik für sich sprechen lassen darf- fabelhaft!
Auch als jobtauglicher Alltagsduft bestens geeignet, da „Ever Bloom EdP“/Shiseido vollkommen unaufdringlich seine Trägerin umschmeichelt ohne je penetrant oder zu üppig zu wirken- toll.
Wer sanfte, frische Blütendüfte mag, sollte diesen daher unbedingt testen- volle Empfehlung.



● Der “Rolls Royce” der Augenpflege ●

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“CRÈME CONTOUR DES YEUX ANTI-TEMPS”/Annayake
15ml/99,- (douglas.de)

Annayake, reinrassige “Douglastochter” mit gewollt asiatischem Touch für hochwertige und hochpreisige Produkte, welche ausschließlich bei Douglas erhältlich sind, steht für exklusive Luxuspflege mit asiatischem Flair und kühl-asiatische Düften.
Meine Luxusprobe mit 7ml Inhalt ist Bestandteil der, inzwischen nicht mehr erhältlichen, „DOUBOX“, Oktober 2015:

Verpackung:

Meine üppige Probe (die nun schon über eine Woche reicht!) steckt in einem perlweißen Tübchen in einer Pappschachtel.
Das Originalprodukt befindet sich in einem edlen Pumpspender.

Inhaltsstoffe/Codecheck:
Aqua, Glycerin, Butylene Glycol, Squalane,PEG-75, Cetyl Palmitate, PEG-45 Stearate,Cetyl Alcohol, Sorbitan Stearate,Dimethicone, Glucose, Stearic Acid, Prunus amydalus dulcis protein, Methylparaben,Carbomer, Butylparaben, Fragrance, Angelica acutiloba root extract, sodium polymethacrylate, Benzophenone-4, Xanthan Gum, Hydroxyisohexyl, 3-Cyclohexene carboxaldehyde, Tocopherol, Alpha-Somethyl Ionone, Sodium Hyluronate, Linalool,Limonene, Amyl Cinnamal, Citronellol,Butylphenyl, Methylpropional, Hydrolyzed yeast protein, Phenoxyethanol,Propylparaben, Benzyl benzoate,Ethylparaben, Ginkgo Biloba Leaf Extract

Empfehlenswert: Aqua, Glycerin, Squalane + 14
Eingeschränkt empfehlenswert: Butylene Glycol, PEG-75 + 7
Weniger empfehlenswert: Dimethicone, Sodium Polymethacrylate
Nicht empfehlenswert: Benzophenone-4

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Herstelleraussage:
*Schenkt der Augenpartie Frische und Spannkraft – Ultratime Crème Contour des Yeux Anti-temps ist eine leichte, reichhaltige Creme zur effizienten Milderung von Fältchen und Linien im Augenbereich. Die neuartige Formel basiert auf den Erkenntnissen japanischer Forschungen und nährt die sensible Haut um die Augen mit wertvollen Pflanzenextrakten und biologischen Katalysatoren. Ein Mandelextrakt fördert die Regenerierung der Haut, Extrakte der Toki-Wurzel wirken feuchtigkeitsspendend und beruhigend.*(douglas.de)

Aussehen/Konsistenz/Geruch:
“CRÈME CONTOUR DES YEUX ANTI-TEMPS”/Annayake ist eine leichte, fluidartige, zarte, weißliche Creme mit sehr dezentem, zarten Eigengeruch.


Anwendung/Pflege/Wirkung/Verträglichkeit:

Wie bei vielen Seren und Cremes für die Augenpartie, fällt wieder einmal auf, dass dieses Probetübchen ziemlich ergiebig ist, denn aus einem Tübchen bekomme ich ca. mindestens 10 Anwendungen für jeweils beide Augenseiten (bei nur morgendlicher Anwendung), da hier eine winzige, knapp Stecknadelkopf große Menge völlig ausreicht um die gesamte Augenpartie zu behandeln.

Da ich die Creme gemäß den Angaben morgens (abends benutze ich eine reichhaltige Creme zum Nähren) nach der Reinigung zart in die Augenpartien einklopfe, fällt sofort auf, dass sich diese Creme außerordentlich zart, leicht und ergiebig verteilen lässt.
Sie zieht sofort ein und hinterlässt keine unangenehmen Filme oder Rückstände.
Unmittelbar nach der Anwendung fühlt sich die so gepflegte Partie weich, glatt und prall an, das Aussehen ist frisch, rosig und gut durchfeuchtet.

Nach einigen Tagen scheinen kleine Fältchen zu verschwinden und etwas tiefere Fältchen deutlich unauffälliger zu werden.
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Bei längerer Anwendung scheint die Augenpartie insgesamt merklich geglättet zu werden, der müde Ausdruck verschwindet und an dessen Stelle tritt ein etwas frischerer, wacherer Blick, der von der sichtbar und spürbar geglätteten, deutlich gestrafften Augenpartie herrührt.
Unverträglichkeiten traten nicht auf!
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Fazit:
Bewerte ich die Pflege, den Effekt und die Verträglichkeit, schneidet “CRÈME CONTOUR DES YEUX ANTI-TEMPS”/Annayake sehr gut ab:
Es tritt ein gut erkennbarerer Effekt ein, der die Haut geglättet und gepflegt wirken lässt.
Versuche ich aber objektiv das Preis/Leistungsverhältnis zu bewerten, muss ich hier sehr deutliche Abzüge vornehmen:
Für mich ist nicht ersichtlich, weshalb ich für ein Produkt fast 100,- zahlen soll, wenn es Alternativen gibt, deren Wirkung nicht unbedingt so viel schlechter ist, deren Preis sich aber- teilweise- sogar unter der 20,- Marke bewegt!
Für eingefleischte „Annayakefans“, Blogger/innen, Beautyjunkies, etc. sicherlich ein Pflegehighlight der Extraklasse, aber, meiner Meinung nach, nicht wirklich notwendig, da es genügen PREISWERTE Alternativen gibt!
Für Effekte, Pflege, Verträglichkeit, etc. hat “CRÈME CONTOUR DES YEUX ANTI-TEMPS”/Annayake die volle Sternenzahl verdient, wobei ich für den exorbitanten Preis gut zwei Sterne abziehe.

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● My little flower box ●

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Da ich, bekanntermaßen, Abo- und Überraschungsboxen liebe (wer tut das nicht?), war ich, wie bereits berichtet, mehr als erfreut zu hören, dass DIE französische Kultbox „My little box“ nun auch in Deutschland erhältlich ist:
Bestellbar unter: www.mylittlebox.net für 17,50 inklusive Versand trudeln monatlich zuckersüß gestaltete Boxen (designed von der japanischen Künstlerin Kanako Kuno) ins Haus und enthalten, immer unter einem Motto stehend, 3 Beauty- und zwei Lifestyleprodukte.
Für diese Produkte, die zauberhafte Beautyartikel, Dekoartikel oder auch Accessoires sein könnten, wurden bisher namhafte Marken wie Diane von Fürstenberg, Antik Batik, Lancome, NoxiDoxi, Kusmi Tea uvm verpflichtet- wunderbar 😉

Bestellen/Bezahlen/Versand:
Unter www.mylittlebox.net mit wenigen Klicks bestellt, kann diese Box, die bislang nur mit Kreditkarte bestellbar war, auch endlich mit Paypal gezahlt werden und ab einem bekannt gegebenen Zeitpunkt mit DHL versendet.

Verpackung:
In einem stabilen, nett gestalteten Päckchen, das meist irgendeine witzige Kleinigkeit (Aufkleber, etc.) enthält, befindet sich die zauberhafte Box-fast immer gestaltet von Kanako Kuno, sowie das passende Magazin.
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In diesem kann man Anregungen zu Dekorationen, Fashion, Lifestyle etc. entdecken und kann die in der Box enthaltenen Produkte, sozusagen- „life“ erleben.
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Inhalt:
In diesem Monat steht die Box ganz unter dem blumigen Thema „My little Flower Box“, wobei die Box selbst auch wieder ein kleines Schatzkästchen darstellt:
Als „Flower Book“ getarnt, versteckt sie Schätze aller Art auf ungemein dekorative Art und wird einen passenden Platz bei mir finden – zuckersüß 🙂
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Das preislich wertvollste Produkt, ein Lidschatten der Berliner Kultmarke „Und Gretel“- hier im sonnig-goldigen Farbton „Bronze“ ist immerhin mit satten 29,- angesetzt und das ist schon mal ein Statement!
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Auch das nächste Produkt ist mit 16,- eine ordentliche Hausnummer:
„Pochette pour Lingerie“ (ein süßer Wäschebeutel) der Edelmarke balzac:
Extrem anbetungswürdig gestaltet, wenn ich auch noch keine rechte Verwendung dafür habe- eventuell wird dieses süße Säckchen eine andere Fashionista demnächst erfreuen 😉
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Produkt Nummer drei ist aus der Rubrik „Beauty & Pflege“ und ist eine „Rosiger Morgen Detox-Maske“ der hauseigenen Marke „My little Beauty“.
Diese Maske wird mit 14,- beziffert und interessiert mich (als Pflegejunkie) natürlich sehr.
Das niedliche Tübchen mit Blümchenmuster spricht mich sofort an und wird ein Hingucker im Bad 😉
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Das nächste Produkt ist extrem goldig gestaltet und wird ein Highlight in meinem Küchenfenster:
„Jardin d`appartement“- ein aufklappbarer Pappgarten mit einem Tütchen Kressesamen- eine umwerfend niedliche Idee, zauberhaft umgesetzt, aber mit 9,- ein wenig überteuert, n’est-ce-pas?
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Last-but-not-least fehlt natürlich noch ein weiteres Pflegeprodukt- hier von der Partnermarke „AVEDA“- ein kleines, dreiteiliges Probeset für feines, dünner werdendes Haar mit je 10ml Shampoo, Conditioner und Revitalizer.
Das Set entspricht einem Wert von gut 9,- und ist ausreichend um diese Serie, die selbst durch die Verpackungen hindurch himmlisch duftet, testen zu können- ich bin gespannt 
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Fazit:
Auch diese Box ist meinem Wert von über 77,- wieder extrem reichhaltig, üppig und hochwertig bestückt.
Auch wenn ich nicht alle Produkte selbst behalten werde, sind doch alle Teile ausnehmend schön, liebevoll zusammen gestellt, dem Thema entsprechend und der Gesamtheit absolut entzückend- „My little Box“ hat sich bereits jetzt zu meiner Lieblingsbox entwickelt und ich freue mich schon heute auf die nächste Ausgabe 🙂
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Ebenfalls voller französischem Flair präsentiert sich die „look fantastic box“, welche u.a. auch AVEDA im Angebot bereit hält:


Lookfantastic Beauty Box



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EBENFALLS EIN RENNER- DIE BRIGITTEBOX MIT 10,- RABATT:


● Unboxing Glossybox April 2016 „Love, Peace & Beauty“ ●

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„Glossy Box“/www.glossybox.de
Abobox/ monatlich 15,-

Da einige der letzten Glossyboxen eher durchwachsen bestückt waren- zumindest für meinen persönlichen Geschmack, war ich sehr gespannt auf die, im Vorfeld durch das „Benefit“-Produkt besonders gehypte Aprilbox, die unter dem Motto „Love, Peace & Beauty“ schon einen Vorgeschmack auf die Festivalsaison geben sollte:
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Versendet mit Hermes erreichte mich die, diesmal wieder im normalen Bonbonrosa gehaltene, Box soeben und ich konnte, neben den obligatorischen Flyern, diesen Inhalt entpacken:
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Das preislich wertvollste Produkt in Originalgröße, ein „Brow lift perfecting liner“/Studio 10 im Wert von knapp 28,- ist zwar hochwertig und wird auch seine Fans finden, aber da ich kein Make-Up Fan bin, mich selten schminke UND Produkte für die Augenbrauen eher überflüssig finde, wird dieses Produkt eine neue Besitzerin finden müssen.
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Auch Produkt Nummer 2 ist sicherlich trendy, ruft Begeisterungsstürme hervor und macht was her, aber ich kann auch mit dieser 5ml Sondergröße „Dew the Hoola“/Benefit im Wert von knapp 6,- so gar nix anfangen:
Bräunungslotionen werden bei immer streifig und unnatürlich und daher wird auch dieses Teil weiter gereicht 🙁
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Produkt Nummer drei war ebenfalls bereits im Vorfeld bekannt:
„Lip Balm“/Nutralux für knapp 5,- in der typischen „EOS“-Eiform.
Mein Balm hat die Geschmacksrichtung Heidelbeere und, ehrlich gesagt, mit Lip Balms kann ich inzwischen einen Handel aufmachen, obwohl ich diese Produkte sehr oft benutze und auch überall welche verstreut liegen habe.
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Das nächste Produkt ist wieder eine Sondergröße mit 50ml Inhalt im Wert von 3,50:
„Pedione Pflegeschaum“/Allpresan.
Dieses Produkt ist ganz okay, ich kenne und mag die Marke und bei meiner trockenen Haut kann ich diesen Schaum auch gebrauchen, aber so wirklich ein Knaller ist auch dieses Teil nicht:
Nützlich, praktisch aber ohne Glamour.
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Last-but-not-least habe ich- HURRA- mal wieder eine Flasche „Trockenshampoo Cherry“/Batiste für knapp 1,- in der Box:
Zum fantastillionsten Mal erscheint dieser austrocknende Stinker in einer Box, bääääh!
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Fazit:
Trotz eines ganz ordentlichen Wertes von knapp 43,50 und einem Inhalt der sicherlich viele Fans findet, ist diese Box nichts für mich:
Viel zu teure Make-Up Produkte (Augenbrauenstift für 28,- WER kauft so was?)
Langweilige Produkte wie Lip Balm, Fussschaum und das öde Trockenshampoo.
Schade, aber auch von Glossybox werde ich mich wohl langsam verabschieden.
Wer gerne witzige, überteuerte dekorative Kosmetik testet, ist mit Glossybox sicherlich sehr gut bedient, wer aber, wie ich, eher Wert auf hochwertige Gesichtspflege legt, die nicht für sehr junge Frauen geeignet ist, UND auch gerne in kleinen Testgrößen dabei sein darf, ODER gerne mal einen tollen Duft (gerne Miniflakon) testen würde, findet bei Glossybox nicht so viele Highlights.
Ich gehöre daher nicht so wirklich zur echten Zielgruppe.
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Wer sich aber gerne selbst ein Bild von der, durchaus hochwertigen, Box machen möchte, kann diese hier bestellen:


GLOSSYBOX.de

● Frisch gereinigt ●

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„Biosource Gelée Nettoyante Exfoliant“/Biotherm
150ml/23,- (douglas.de)

Biotherm, französische Schmiede feinster Luxuspflegeprodukte, steht bereits seit 1970 unter der Herrschaft des Konzernriesen L`Oreal, welche das kleine, aber namhafte Unternehmen ihrem großen Markenpool hinzufügte.
Bereits im frühen 20. Jahrhundert entdeckte die Biologin Jeanine Marissal die vorteilhafte Wirkung der Verwendung von Thermalwasser der Pyrenäen für die exquisiten Produkte Biotherms und verhalf dem Namen Biotherm somit zu seiner wahren Identität.
Dieses Pyrenäenwasser ist bis heute fester Bestandteil der hochwertigen und kostspieligen Pflegeprodukte.
Meine 20ml Luxusprobe war Bestandteil der, inzwischen eingestellten, „DOUBOX“/Douglas, im Oktober 2015.
Und da ich bekennender Biotherm-Fan bin, bin ich mit dem kostbaren Inhalt seeeehr sparsam umgegangen 😉

Herstelleraussage:
*Die 1. Anti-Haft Technologie in einer schmelzenden Textur für porentief gereinigte Haut.
Das neue Peeling-Gel mit Life Plankton™ enthält natürliche Mikroperlen für eine täglich sanfte Reinigung. Für alle Hauttypen optimal geeignet, auch für empfindliche Haut. Angereichert mit L.Saccarina-Extrakt entfernt es selbst kleinste Unreinheiten. Die Haut ist porentief gereinigt und sichtbar glatter. Das Hautbild ist verfeinert. Auf das feuchte Gesicht auftragen. Sanft einmassieren und mit Wasser abnehmen. Die Augenpartie aussparen.*(biotherm.de)

Inhaltsstoffe/Codecheck:
Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Sodium Chloride, Acrylates Copolymer, Coco-Betaine, PPG-5-Ceteh-20, Glycerin, Sodium Hydroxide,Pumice, Laminaria Saccharina Extract, Vitreoscilla Ferment, Citric Acid, Sodium Benzoate, Salicylic Acid, Parfum, Linalool,Benzyl Alcohol

empfehlenswert: Aqua, Sodium Chloride, Coco-Betaine + 8
eingeschränkt empfehlenswert: Sodium Laureth Sulfate + 1

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Verpackung:
Der „großen“ Tube nachempfunden, ist auch meine Luxusprobe ein rosa Tübchen mit weißem Verschluss.

Aussehen/Konsistenz/Geruch:
Das transparente, ganz zart rosa gefärbte Gel hat eine sehr feinkörnige Konsistenz und einen sehr angenehmen, frischen, zarten Duft.

Anwendung/Ergebnis/Hautverträglichkeit/Hautgefühl:
Da ich eher trockene Haut habe, war ich zunächst doch etwas skeptisch, ob ich dieses Peeling vertragen würde, testete aber dennoch gemäß den Anweisungen und massierte die zuvor angefeuchtete Gesichtshaut (Augenpartie großflächig aussparen!!!) vorsichtig mit einer kleinen Menge (Erbsengröße oder etwas mehr!) des sanften Peelings:
Ich war sofort angenehm überrascht, da dieses Peeling absolut nicht aggressiv oder scharf peelt, wie es die meisten herkömmlichen Peelings leider so an sich haben, sondern sanft, sehr cremig-zart und kaum spürbarer, als ein Reinigungsprodukt.
Nach dem vorsichtigen Abspülen mit warmem Wasser konnte ich sofort ein deutlich erkennbares, frisches, glattes, fast porenlos wirkendes Ergebnis begutachten:
Meine Haut wirkte deutlich klarer, reiner und sehr glatt, fast wie poliert, spannte kaum und fühlte sich gut und sehr erfrischt an.
Die folgenden Pflegeprodukte schienen nach dem Peeling spürbar besser von der Haut verwertete zu werden und unterstützten den „polierten“, porenlosen Effekt sichtbar!
Trotz meiner trockenen Haut musste ich keinerlei Unverträglichkeiten bemängeln.
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Fazit:
Sicherlich ist dieses Peeling nicht ganz günstig, da ich aber nur maximal 2x im Monat ein Peeling anwende (sehr trockene Haut!), reichte selbst diese 20ml Tube für einen längeren Zeitraum (bis jetzt und es ist noch ein kleiner Rest vorhanden).
„Biosource Gelée Nettoyante Exfoliant“/Biotherm reinigt fantastisch und porentief, trocknet meine Haut nicht aus und ist sehr gut verträglich, daher auch für trockene und/oder empfindliche Haut vollkommen empfehlenswert und (trotz des nicht geringen Preises!) eine volle Empfehlung.



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● Trauerflor für meine Augen ●

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„Line/Shade Eyepencil“/Lord&Berry
Kajal/Eyeliner 16,- (z.B. über douglas.de)

„Lord & Berry“, italienisches Markenunternehmen, gegründet 1992 in Mailand, wurde zunächst für seine extravaganten Accessoires bekannt- heute ist die Marke besonders Bloggerinnen und Trendsettern des Beautysektors ein Begriff.
Mein „Line/Shade Eyepencil“/Lord&Berry war Bestandteil der PinkBox Oktober 2015, die unter dem Motto “Edited” stand:
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Verpackung:
Schlichter Holzstift mit schwarzer Lackierung und transparenter Kunststoffkappe.

Inhaltsstoffe:
hydrogenated palm oil, hydrogenated coco-glycerides, caprylic/ capric triglyceride, hydroxylated lanolin, microcrystalline (cera microcrystallina) wax, glycine soja (glycine soja (soybean) oil), pvp/ eicosene copolymer, propylparaben, aloe barbadensis (aloe barbadensis leaf extract), retinyl palmitate, tocopheryl acetate, macadamia ternifolia (macadamia ternifolia seed oil), propylene glycol dicaprylate/dicaprate, tocopherol, ascorbyl palmitate (vitamin c palmitate), lecithin, glyceryl stereate, glyceryl oleate, citric acid, nymphaea alba (nymphaea alba flower extract), dehydroacetic acid, bht, methylparaben, sorbic acid, sodium dehydroacetate. maycontain : ci 77499 iron oxides, mica, ci 77891 titanium dioxide, ci 77742 manganese violet, ci 77492 iron oxides, ci 77491 iron oxides, ci 77007 ultramarine, ci 75470 carmine, ci 77510 ferric ferrocyanide.

Herstelleraussage:
* Mit dem Line/Shade Kajal von Lord & Berry lässt sich einfach und schnell ein Augen Make-up mit einem tollen Aha-Effekt zaubern. Der Kajal hat eine schöne konsistente Farbe und lässt sich sehr gut verblenden. Zusätzlich ist er auch noch wasserfest. Ideal für scharfe Linien oder für einen weichen rauchigen Smokey Eyes Look. Er hält sehr lange und zu definiert die Augen perfekt.*(pinkbox.de)

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Aussehen/Konsistenz/Geruch:
Weder optisch noch geruchlich unterscheidet sich „Line/Shade Eyepencil“/Lord&Berry von anderen Stiften dieser Art:
Ein eher neutraler Geruch, der immer ein wenig an Bleistifte erinnert, matte, tiefschwarze Kajalmasse und feste, aber cremige Textur.

Anwendung/Optik/Haltbarkeit/Verträglichkeit/Entfernen:
Wie jeden anderen Kajal auch, benutze ich „Line/Shade Eyepencil“/Lord&Berry am inneren, unteren Augenlidrand:
Auch wenn dieser `70er Hippielook nicht „hip“ ist, verwende ich Kajal nie anders und das bereits seit über 30 Jahren
Bei dieser Art der Anwendung kann man sehr schnell feststellen, ob dieser Stift verträglich und sanft in der Anwendung ist, da unmittelbarer Kontakt mit Auge und Bindehaut entsteht.
Bei „Line/Shade Eyepencil“/Lord&Berry kann ich sofort feststellen, dass die feste Spitze trotz ihrer Kompaktheit gut über die empfindliche Innenseite gleitet und dabei sanft, cremig aber gut deckend kontinuierlich Farbe abgibt.
Die Farbe ist tiefschwarz, deckend und hält trotz permanenter Tränenflüssigkeit sehr gut.
Zwar entsteht unweigerlich bei dieser Form der Anwendung innerhalb kürzester Zeit der typische verwischte „Hippie-Look“, aber eben dieser Effekt ist ja gewollt und beabsichtigt!
Die Farbe hält, für einen Kajal am inneren Augenlidrand getragen, wirklich gut, auch wenn bei dieser Anwendung gelegentlich nachgebessert werden muss, was aber nicht weiter stört, da es dem Normalfall entspricht.
Auch nach vielen Stunden, lange nachdem sich der kajaltypische, hippiemäßige „Smokey-Eyes-Look“ eingestellt hat, hält die Farbe erstaunlich gut:
Inzwischen zwar etwas verwischt und etwas „rauchig“, aber mit dem gewollten Ausdruck, der durch diese Make-up Form entsteht:
Sexy, ein wenig mystisch und auf nostalgische Art schön!

Da sich Unverträglichkeiten bei dieser Anwendung nahezu sofort zeigen, konnte ich, trotz sehr empfindlicher Augen, beruhigt feststellen, „Line/Shade Eyepencil“/Lord&Berry bei mir keinerlei Reizungen o.Ä. auslöste.
Das Entfernen gestaltet sich bei Kajal Make-up generell nicht ganz einfach, da der größte Teil der Farbe immer im Laufe des Abends verwischt und damit zu guter Letzt meist ein hartnäckiger Rest am inneren Lidrand zurück bleibt, der den sexy „Am-Morgen-danach“- Blick verursacht:
Versucht man, diese Reste mit Reinigungstüchern, etc. zu entfernen, bleibt trotzdem immer ein leichter, schwarzer Hauch zurück, der am nächsten Tag oft fast noch unwiderstehlicher wirkt, als frisch aufgetragen und mich daher keineswegs stört- so auch hier:
Trotz gründlicher Reinigung bleibt der besagte, „rauchige“ Schimmer zurück.

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Fazit:
Zum regulären Preis von knapp 16,- hätte ich diesen Kajal/Eyeliner niemals erworben, da es gute Alternativen für einen Bruchteil des Preises im Handel gibt- da ich aber durch die Box diesen Stift nun deutlich günstiger testen konnte, fälle ich meine Beurteilung zunächst über das Produkt an sich, das eine sehr gute Farbabgabe hat, mit dem sehr schöne Looks zu gestalten sind und auch die Haltbarkeit, sowie die Verträglichkeit sehr gut sind.
Da hier aber durch den Preis ein nicht so optimales Preis/Leistungsverhältnis besteht, muss ich einen Sterneabzug vornehmen.

Wer sich auch gerne monatlich mit immer neuen Beauty-und Pflegehighlights überraschen lassen möchte, kann die erste Pinkbox mit satten 5,- Rabatt bestellen:





● Olfaktorische „Jeans“ ●

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„Red Jeans“/Versace
EdT 75ml/20,- rossmann.de)

Gianni Versace, 1946 geborener italienischer Modeschöpfer, der 1997 durch einen Mord tragisch ums Leben kam, gründete 1978 gemeinsam mit seinem Bruder das Unternehmen „Versace“, welches sich zu einem Familienunternehmen auswachsen sollte.
In der Modewelt aufgefallen war Gianni schon ein paar Jahre zuvor mit seinen ersten Modeschauen u.a. in Florenz für welche sogar Jerry Hall (Ex-Frau von Mick Jagger, ehemaliges Topmodel) lief.
Seine farbenfrohen, interessanten und stets auf junge Art eleganten Entwürfe wurden schon zu jenem Zeitpunkt frenetisch gefeiert, so dass einem unaufhaltsamen Erfolg des Namens „Versace“ nichts im Wege stand.
Wer sich die, sehr exklusive, sehr kostspielige Mode Versaces nicht leisten konnte, konnte ab Beginn der `90er Jahre auf die, im Verhältnis zur Couture noch fast erschwinglichen, Luxusdüfte des Labels ausweichen.

„Red Jeans“/Versace wurde 1994 lanciert und von Jean-Pierre Béthouart kreiert.

Werbeaussage:
*Der Duft mit dem Mythos der Jeans – Das Motto gilt für die Kleidung wie für den Duft: Reinspringen und sich wohlfühlen. Für die Dame hat Versace den Duft Versace Red Jeans kreiert. Red Jeans heißt er, weil Rot eine leidenschaftliche und faszinierende Farbe ist – lebendig und feminin. Rot steht für frische, spontane Weiblichkeit mit einem Hauch Erotik. In der Kopfnote des Duftes wird die perlende Fruchtigkeit der Roten Johannisbeere mit der beschwingten Note von Freesien, Ylang-Ylang, Wasserlilien und Flieder untermalt. Im Herzen öffnet sich ein Blumenstrauß aus Pfingstrosen, Jasmin und Veilchen. Sinnlich wirken die Essenzen aus Sandelholz, Kaschmirholz, Moschus und Vanille im Abgang. Nicht nur der Duft, auch die Verpackung ist einzigartig: Der Eau de Toilette Spray Flakon befindet sich in einer im farbenfrohen Versace-Design gestalteten Metalldose – ein begehrtes Sammelobjekt.*(douglas.de)

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Verpackung:
Ich besitze eine zuckersüße Sammlerminiatur- leider ohne die berühmte Metalldose:
Der Originalflakon ist den typisch amerikanischen Limonadenflaschen aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden:
Geschwungen, mit schönen Reliefs verziert und mit einem Schraubdeckel sowie einem wundervoll nostalgischen Schriftzug versehen.
Das EdT schimmert rosenfarben hindurch.
Der Originalflakon befindet sich- statt in Pappkarton- in einer traumhaft schönen, roten Metalldose.

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Duft:
Auch hier dosierte ich zunächst sparsam, da Versace-Düfte meist eine sehr gute Intensität und Haltbarkeit aufweisen-
So auch dieser Duft:
Die sehr fruchtige, süßliche und auch etwas künstliche Kopfnote eröffnet diesen jungen, spritzig-frechen Duft mit Noten von Aprikose, Freesie, Pfirsich und schwarzer Johannisbeere, was mir nicht ganz so gut gefällt, da ich obstige Beerendüfte nicht mag und diese hier leider etwas überwiegen!
Eine Spur mehr Aprikose und Pfirsich und deutlich weniger Johannisbeere hätte mir besser gefallen.
Die Herznote schließt sich den fruchtigen Reigen mit Maiglöckchen, Rose, Veilchen und Wasserlilie an, was mir schon viel besser gefällt, da diese Noten zu meinen persönlichen Lieblingsaromen zählen.
Nun wird der anfangs fruchtig-süße, etwas penetrante Gummibärchenduft allmählich feiner, floraler und viel harmonischer, da die intensiven Blütennoten nun die Oberhand gewinnen und den Duft merklich reifen lassen.
Den sanften Ausklang bringen Moschus, Sandelholz und Vanille in der Basisnote, was hier perfekt gelungen ist-
Da ich schwülstige, orientalische Moschusdüfte gar nicht mag, ein Hauch Moschus aber durchaus ganz interessant wirken kann, ist hier die harmonische Abstimmung perfekt geglückt:
Eine dezente, nicht zu üppige Moschusnote verleiht Fülle und Haltbarkeit, Vanille und Sandelholz runden den Duft würzig-aromatisch ab.

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Fazit:
Der zunächst fruchtige, sehr jugendliche Allerweltsduft reift in der Herznote floral heran und wird in der Basisnote weich, dezent-sinnlich und interessant abgerundet, was den Duft durchaus auch für „Mädchen“ jenseits der Zwanziger tragbar werden lässt:
Ein netter, nicht sonderlich spannender, eher etwas „beliebiger“ Alltagsduft, der hauptsächlich durch Flakon und Verpackung punktet.
Gutes Preis/Leistungsverhältnis und für Fans frischer, fruchtiger Noten sicherlich ganz nett.


● Dieser Duft bleibt nicht „privat“ ●

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„Private“/Naomi Campbell
EdT 15ml/15,- (easycosmetic.de)

Naomi Campbell, seit nun mehr über 30 Jahren erfolgreiches Topmodel und Fashionikone vieler Generationen, gelang 1988 der als erstem schwarzen Model der Sprung aufs Cover der französischen „Vogue“.
Inzwischen ist Naomi Campbell auch als Gesicht und Name einiger, erfolgreicher, Düfte im eher günstigen Preissegment, ein fester Begriff.
„Private“ wurde 2015 lanciert und ist, wie alle Naomi Campbell Düfte, besonders in Drogeriemärkten, ein preisgünstiger Verkaufsschlager.

Werbeaussage:
*Die Ikone der Fashionwelt beeindruckt nicht nur mit ihrer einzigartigen Schönheit, sondern auch mit einer erfolgreichen Duftlinie. Seit 15 Jahren kreiert die Beauty-Ikone Parfums, die sich durch eine anziehend feminine Komposition aus verschiedenen Aromen auszeichnen. Der neu entwickelte Duft Naomi Campbell Private soll mit seiner floral-sinnlichen Note nicht nur die Frauenwelt betören. Die Kombination aus frischen Noten von Mandarine, lieblicher Nashi-Birne und einem samtigen, sommerlichen Pfirsich-Aroma umgibt die Trägerin in der Kopfnote mit einem prickelnden Frischeduft. Im Herz betört das Parfum mit einem Strauß aus südlichen Rosen- und Orangenblüten, die das besonders feminine Aroma zum Ausdruck bringt. Mit einer pfeffrigen und frischen Aura von Freesien reichert Naomi Campbell die Essenz einem Hauch von Unschuld an. Im Fond verbindet der Duft fruchtige Akzente mit einer Prise warmer Vanille sowie der Exotik der Tonkabohne in Kombination mit einem anziehenden Moschus-Akkord. Das exklusiv individuelle Parfum soll an den besonderen und sehr privaten Moment in Campbells Leben erinnern, an dem die dunkelhäutige Schönheit im Alter von 15 Jahren von einem Modelscout entdeckt wurde. Ab diesem Moment startete Naomi Campbell, die eigentlich Schauspielerin werden wollte und dafür die Schule mit 14 Jahren abbrach, ihre einzigartige Modellkarriere. Ihr neuer fruchtig-blumiger Duft zeigt sich nicht nur von seiner glamourösen Seite, sondern präsentiert sich mit einem Hauch weicher Vanille-Note und Moschus-Akzenten sinnlich und anziehend auf eine sehr authentische Art.*(easycosmetic.de)

Flakon:
Ich besitze eine Probephiole dieses Duftes, wobei der Originalflakon wieder die typische „Naomi-Campbell-Duft“ Form besitzt:
Schlicht, schlank und spitz zulaufend und eher unspektakulär.
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Duft:
Da ich bisher lediglich den ersten Duft dieser Marke kenne und nicht sonderlich mag, testete ich auch hier wieder sehr sparsam und konnte mich sofort von der hohen Intensität und Haltbarkeit des sehr preiswerten Duftes überzeugen:
Bereits wenige Tröpfchen parfümieren mich stark, intensiv und anhaltend!
Trotz der interessanten Beschreibung, die eigentlich meinem bevorzugten Duftschema entsprechen müsste, ist die mit Mandarine, Weinbergpfirsich und Nashibirne angegebene Kopfnote pudrig, sehr süß, wenig frisch, künstlich-fruchtig und viel zu intensiv.
Dieser Eindruck setzt sich auch in der Herznote fort:
Rose, Orangenblüte und Freesie kämpfen verzweifelt gegen eine übermächtige, seifig-muffig-staubige Basisnote an, die mit Vanille, Tonkabohne und Moschus alle anderen Nuancen gnadenlos überrennt.
Zurück bleibt eine „atemberaubende“ Moschuswolke, die zuckrig und viel zu penetrant von Vanille und Tonkabohne unterstützt wird.
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Fazit:
Dieser Duft ist weder frisch noch fruchtig-blumig sondern penetrant, staubig-pudrig, extrem moschuslastig und wenig subtil.
Insgesamt wenig hochwertig wirkend und als Alltagsduft dank seiner schwülstigen Opulenz wenig geeignet.
Wer opulent-dramatische Orientdüfte mag, kann mit diesem Duft eine sehr preiswerte Variante dieses Genres entdecken, wer jedoch, wie ich, zarte, florale Düfte bevorzugt, wird von dieser Duft-Dampfwalze überrollt.


● Unboxing PinkBox April 2016 ●

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PinkBox/ 14,95 inkl. Versand/ pro Monat
Aboboxen, monatlich kündbar. (www.pinkbox.de)

Da ich mit der „Pinkbox“ in den letzten Monat Mal mehr Mal weniger zufrieden war, beschloss ich dennoch, das Abo (zunächst) weiterlaufen zu lassen.
Da die Märzausgabe dieses Jahres durchaus ganz ordentlich bestückt war und trotz der Drogerieprodukte eine nette Mischung bot, war ich auf die „Geburtstagsausgabe“ (4. Geburtstag der PinkBox) sehr gespannt:

Verpackung:
Wie immer steckte meine Geschenkbox mit Deckel in einem stabilen Karton, unter Unmengen an Flyern, der pünktlich von DHL zugestellt wurde.
Auch in diesem Monat ist das Outfit der Box „normal“, d.h., da es sich nicht um eine Specialedition handelt, ist die Box Knallpink.

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Inhalt:
Da es sich um die „Geburtstagsausgabe“ handelt, waren meine Erwartungen etwas höher- auch hinsichtlich des „Goodies des Monats“, ein Zusatzprodukt, das in einigen (diesmal 500) Boxen zusätzlich vorhanden ist:
In diesem Monat lagen 500 Boxen „ Flash Tattoos“ von ANAÏMON bei.
Diese goldglitzernden „Fake“-Schmuckstücke sind auf gebräunter Haut wirklich hübsch, aber wie immer, hatte ich auch in diesem Monat kein Glück- meine Box war „ Flash Tattoo“ frei 🙁

Aber nun zum eigentlichen Inhalt-
Unter der Box befand sich die obligatorische Zeitschrift, mit der ich in diesem Monat richtig Glück habe, da es sich um eine aktuelle Ausgabe der „InStyle Touch“ handelt (ich hatte auch schon sehr langweilige Zeitschriften in einigen Paketen!), sowie die monatliche Leseprobe, in diesem Monat „Maybe Someday“ von Colleen Hoover.
Diese Leseproben interessieren mich nicht, da ich nicht mitten im Buch aufhören möchte zu lesen.

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Auch gab es wieder eine Fülle diverser Flyer.

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Das eigentliche Hauptprodukt aber (zumindest preislich) ist ein Tiegel Lip Balm „Lychee“/Mades Signature für knapp 7,- – Gääääähn!
Da es sich um den, gefühlt, 1.000 Lip Balm handelt und ich von dieser Marke vor einigen Monaten schon einmal in einer Box ein Tiegelchen vorfand, finde ich dieses Produkt absolut unspannend.
Ich mag auch keine Lip Balme im Tiegel, da ich die klebrigen Finger und die unhygienische Schmiererei unterwegs unpraktisch und unangenehm finde- durchgefallen!

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Aber noch dicker kommt es mit Produkt Nummer 2:
„Looks so natural lashes“/Kiss- unechte Wimpern für knapp 6,-
Benutzt tatsächlich jemand diesen Kram? Gruselig!

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Auch Produkt Nummer drei kann bei mir nicht punkten:
„Perfekter Teint Tagescreme“/Alverde für knapp 4,-:
Ich mag die Alverdeprodukte generell nicht, da ich den Geruch dieser Produkte nicht mag.
Auch finde ich die Marke eher „billig“, unglamourös und langweilig, ob ich diese Creme testen werde ist daher sehr fraglich!

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Die Produkte Nummer vier und fünf kosten jeweils knapp 3,- und sind von LUVOS, einer Marke, bei der ich immer leichte Assoziationen mit Rheumadecken bekomme- ebenfalls eher uninteressant.
Die Minitübchen enthalten „Wasch-und Duschlotion“ und „Körperlotion“ mit jeweils 30ml Inhalt.
Da mein Mann hin und wieder beruflich verreist, kann er diese Tübchen dann mitnehmen, da ich keine Verwendung dafür habe 🙁
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Last-but-not-least befindet sich noch ein sechstes Produkt in der Box:
„Fußmaske“/Balea, 15ml für ca. 0,65:
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Nun ist auch diese Marke eher mit dem Makel des „Billig-Drogeriediscounter“ behaftet und ich freue mich nicht wirklich darüber- ich kenne die Marke, kaufe eher selten Produkte von Balea und finde sie in einer „Beautybox“ fehl am Platze.
Diese Billigdiscountermarken passen nicht zum Image der Beautyboxen und sind eher dazu gedacht, die Box optisch noch ein wenig zu füllen, schade!

Fazit:
Mit einem Wert von unter 27,- liegt diese Box eher im unteren Bereich.
Inhaltlich hätte ich mich deutlich mehr über kleine aber feine Produkte gefreut als über Billigprodukte in Originalgröße und grausige Karnevalswimpern.
Insgesamt ist die Zusammenstellung weder sonderlich hochwertig noch interessant und rutscht ein wenig zu sehr in eine Art „Teenie-Box“ ab.
Ich habe mich daher entschlossen, dieses Abo bis auf weiteres zu beenden.

Wer sich jedoch gerne selbst von PinkBox überzeugen möchte, kann die erste Box zum Sonderpreis von 9,95 bestellen: