🥫 Omas Rotkohl- eingekocht 🥫


Schon seit längerer Zeit wollte ich unbedingt einmal ausprobieren, Rotkohl selbst herzustellen und nun, wo es wieder deutlich kälter wird und man etwas deftiger speist, bot es sich an und natürlich kam danach mein wundervoller Einkochautomat (EKA) zum Einsatz und durfte die Gläser haltbar machen 😉




Zutaten für ca. 5 Einkochgläser zu je 720ml:
1 Kopf Rotkohl
2 rote Zwiebeln
1 Apfel
3 EL Schweineschmalz (oder Butterschmalz, bzw. Gänseschmalz, ganz nach Geschmack)
250ml Rotwein (nicht zu herb!!!)
150ml Essig (gerne milden Apfelessig)
5 EL Johannisbeergelee
3 EL brauner Zucker (oder Haushaltszucker)
3 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
3-4 Nelken
Stück Zimtstange (ca. ½ Stange)
2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel schwarzer Pfeffer
1,5 Teelöffel Muskat
0,5 Teelöffel Piment gemahlen (oder 2-3 Pimentkörner)

Zubereitung:
Kohl putzen und sehr fein hobeln oder schneiden.
Zwiebeln abziehen, grob würfeln.
Apfel schälen, möglichst fein würfeln.
In einem großen Topf Schmalz erhitzen und Zwiebeln glasig anschwitzen. Kohl dazu geben und alles gut durchschwitzen, bis der gesamte Kohl schön glänzt.
Gewürzkörner- und Blätter in ein Tee-Ei oder einen Teefilter geben und dazu geben, mit Rotwein ablöschen.
Restliche Gewürze, Essig und Zucker dazugeben, kurz abschmecken.
Apfelwürfel unterheben und nun zugedeckt ca. 1- 1,5 Stunden leicht dünsten, dabei gelegentlich umrühren und eventuell Flüssigkeit nachfüllen.
Wenn der Kohl die gewünschte Konsistenz hat, erneut abschmecken und wenn er eingekocht werden soll, NICHT binden, das darf erst bei der Verwendung geschehen!!!!

Zum Einkochen den Kohl in heiß ausgespülte Einmachgläser füllen, dabei einen etwa 1-2 cm breiten Rand freilassen. Fest verschließen und nach Herstellerangaben im EKA bei 100 Grad 2 Stunden einkoche.
Wenn KEIN tierisches Schmalz verwendet wurde, sondern Butterschmalz, kann sich die Dauer eventuell verringern- hier jedoch erkundigen, denn ich verwende immer Schweineschmalz und muss daher 2 Stunden einkochen.

Zum Servieren, den Rotkohl erhitzen, eventuell erneut leicht abschmecken und nach Geschmack mit etwas Speisestärke, in Kaffeesahne verrührt, binden 🙂