✌ Wie ich auszog, meinen inneren Schweinehund das Fürchten zu lehren ✌

(Image.www.sportsroyal.de)
Mit 20 oder 25 hat man vieles:
– Das Gefühl, nahezu unsterblich zu sein
– Das Gefühl, das gesamte Leben läge noch in der Zukunft
UND vor allem einen Körper, der sehr viele Dummheiten wie ungesundes Fast Food, unzureichende Bewegung, lange Partynächte, etc. verzeiht.
Scheinbar- denn Jahre später kommt häufig die Quittung!

Und obwohl mein Herz immer noch im Takt von „Come as you are“ von Nirvana schlägt, kreischen meine Gelenke „Dieser Weg wird kein leichter sein“ und huldigen Xavier Naidoo.
Und das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass ich nicht alt werde, sondern schon mitten in diesem Prozess befindlich, arrrgh!
Dazu kommen diverse „spaßige“ Leiden wie Bluthochdruck, Arthrose im Hüftgelenk und damit einhergehend auf der entgegen gesetzten Seite ein knirschendes, schmerzendes Kniegelenk und ein ausgeprägtes, fettes (haha, Wortspiel!) Lipödem, das sich mit Diät und Sport nicht bekämpfen lässt, womit ich ja eine fabelhafte Ausrede habe, mich vor ungeliebten Aktivitäten drücken zu können 😉

Nun begab es sich aber leider, dass meine Arthrose im Hüftgelenk zu immer stärkeren Beschwerden und Bewegungseinschränkungen führte und auch die verordnete Physiotherapie nicht den gewünschten Erfolg zeigte und da, als mein Orthopäde mit einer baldigen OP und einem künstlichen Gelenk „drohte“, fiel bei mir der Groschen und ich erkannte den Ernst der Lage!
Wollte ich tatsächlich mit 52 Jahren mit einem künstlichen Gelenk in der Gegend rumhumpeln, monatelang an einen Rollator gefesselt, oder es vielleicht doch mit regelmäßiger Bewegung probieren?

Da auch der Rest meines Körpers sehr gut eine Prise Bewegung vertragen könnte, fing ich an zu recherchieren und kam, auch durch Gespräche mit einer Bekannten, die darüber hinaus Fitnesstrainerin ist, zu der Erkenntnis, dass ein Versuch ja sicherlich nicht schaden könnte:
So kam ich auf die Idee, es mal mit Vibrationstraining auf einer „Power Plate“ zu probieren:
Hierbei muss ich ehrlich zugeben, dass Berichte im Internet, die davon sprachen, dass mit zehn minütigem Training ein Effekt erzielt werden könnte, der 60-70 Minuten herkömmlichem Training entspräche, meiner angeborenen Bewegungsfaulheit außerordentlich entgegen kam und so vereinbarte ich tatsächlich ein Probetraining:
Neele, ihres Zeichens Trainerin bei „Sports Royal Training Lounge“, machte einen Termin und da stand ich nun:

Schon beim Betreten der Räumlichkeiten in der Hildesheimer Straße 31, 30169 Hannover, fühlte ich mich auf Anhieb wohl- keine Spur mehr von Schwellenangst:
Ein eher kleiner Trainingsbereich, OHNE ätzende Ganzkörperspiegel und extrem harmonisierend wirkend, tatsächlich wie eine „Lounge“, lädt sofort zum Wohlfühlen ein und trotz der entspannenden Atmosphäre wird hier hochprofessionell gearbeitet, was ich schnell feststellen konnte:
(Image:sportsroayl.de)
Für den ersten Termin sollte man daher genügend Zeit mitbringen, denn der beratende Trainer (es gibt dort vier, die alle super nett sind, danke dafür, ihr seid toll!) versucht sich nun mittels diverser Fragebögen und einem langen, ausführlichen Gespräch ein Bild über den Trainings- und Gesundheitszustand des potentiellen neuen Kunden zu machen- abseits jeglicher „Fitnessstudio-BMI-etc. Werte“- rein individuell und ohne erhobenen Zeigefinger oder (ab)-wertende Blicke, sehr toll 🙂
Nachdem Neele sich nun ein Bild gemacht hatte und ich umgezogen war (leichte Sporthose, Shirt und Socken- KEINE SCHUHE!!!), schnappte ich mir mein Handtuch, welches auf die Plattform der Plate drapiert wird und begann ganz langsam mit diversen, sanften Aufwärmübungen und, was soll ich sagen?
Das machte verdammt viel Spaß 🙂
Mit diversen Übungen, jeweils ca. 30-60 Sekunden, tasteten wir uns so langsam an meine persönliche Grenze und nach einer knappen halben Stunde war ich fix und fertig, hatte Puddingbeine und konnte vor lauter Glückshormonen, die meinen Körper fluteten, nur noch dümmlich-selig grinsen 🙂
Tja, ich hatte tatsächlich MEINEN Sport entdeckt!

Zu Hause, nach ausgiebiger Dusche und etwas Entspannung maß ich mal- nur so aus Neugierde- meinen Blutdruck und konnte es kaum glauben:
Da dieser trotz Medikamentenhöchstdosis Ramipril nie unter 145/95 sank, wollte ich meinen Augen zunächst nicht trauen, als hier ein Wert von 115/75 angezeigt wurde, aber in den nächsten Tagen hielt sich der Wert tatsächlich im Normalbereich- stieg zwar wieder auf bis zu 135/85, aber dennoch lagen die Werte deutlich unter den vorherigen.
Dieser Effekt sollte sich in den nächsten Wochen noch steigern:

In den ersten Wochen hielt dieser Effekt meist 3-4 Tage und dann stieg der Blutdruck wieder leicht an, aber öfter ich das Training 1x wöchentlich absolvierte, desto länger hielt auch der Effekt UND umso geringer wurde der leichte Anstieg.
Nach acht Wochen musste ich nun zu einer 24h Blutdruckmessung und das Ergebnis war berauschend:
Tagesdurchschnitt 120/70, nachts sogar nur 115/65 und die Tablettendosis kann demnächst reduziert werden.

Weitere Erfolge:
– Gelenkschmerzen in der Hüfte sind deutlich verringert, morgendlicher Anlaufschmerz ließ bereits nach dem ersten Training nach und Beweglichkeit nimmt zu.

Tja, wen man mir vor etwas über zwei Monaten mal prophezeit hätte, dass ich regelmäßig, freiwillig und GERNE zum Sport gehen würde, hätte ich einen Muskelkater vom Lachen bekommen, so bekomme ich ihn (gelegentlich und inzwischen nur noch ganz leicht!) vom Training, fühle mich fit, wie seit Jahren nicht mehr und freue mich auf jede Trainingseinheit.
Ich werde Euch hier über meine weiteren Erfolge/Erlebnisse/Ergebnisse in unregelmäßigen Abständen auf dem Laufenden halten und inzwischen weiter meinen Schweinehund erziehen 😉
Wer nun Lust hat, sich selbst einmal an das Training bei „Sports Royal Training Lounge“ zu wagen, dem kann ich nur wärmstens empfehlen, ein Probetraining zu absolvieren und selbst festzustellen, wie viel Spaß diese „Rüttelplatte“ macht 😉

Mein besonderer Dank gilt hierbei den tollen, freundlichen, kompetenten Trainern:
Niklas, der mit seiner ruhigen, freundlichen Art meine Grenzen immer wieder neu setzt, ohne das ich es eigentlich merke 😉
Jonas, der ebenfalls mit seiner ganz eigenen Art das Training toll und motivierend gestaltet 🙂
Neele, die mich von allen Trainern am besten kennt und genau weiß, wie Sie mit mir umgehen muss 😉
Und nicht zuletzt natürlich Dennis, Inhaber des Studios, bei dem ich bislang zwar noch nicht trainiert habe, ihn aber immer mal wieder im Studio sehe und der mit seinem freundlichen Lächeln sofort für gute Laune sorgt- danke Euch allen für eine tolle Trainingszeit 🙂
PROBETRAINING VEREINBAREN:
Tel: 0511/54575792 Email: post@sportsroyal.de