♔ MEIN Paris duftet ganz anders ♔

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„Mon Paris“/YSL
EdP 30ml/48,-(parfumdreams.de)


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Yves Saint Laurent, 1936-2008 war ein renommierter Modeschöpfer von Weltruhm:
Leinwandgöttinnen wie Catherine Deneuve zählten ebenso zu seiner erlesenen Kundschaft wie viele Damen des Adels und der High Society.
Seine Umsetzung der Idee der Haute Couture beeinflusste zeitgenössische Designer seit den späten `70er Jahren.

Die Düfte des Hauses „Yves Saint Laurent“ zeichnen sich durch Eleganz, exklusiven Geschmack und edle Ingredienzen aus, und die dekorative und pflegende Kosmetik durch hohe Qualität und elegante Farben.
„Mon Paris“/YSL wurde 2016 lanciert und entstammt dem kreativen Team Olivier Cresp, Harry Frémont, Dora Baghriche-Arnaud und Firmenich.

Werbeaussage:
*Mon Paris von Yves Saint Laurent ist ein strahlender und lustvoller Duft. Mit einer wunderbaren Komposition aus Bergamotte, Himbeere, Erdbeere, Sambak Jasmine Absolue sowie einem Datura Akkord entsteht ein leidenschaftlicher Duft. Mit Patchouli, weißem Moschus und Ambrox findet sich ein charismatischer Ausklang. Dieser Duft macht regelrecht süchtig.*(parfumdreams.de)

Flakon:
Einem fast quadratischen, geschliffenen Diamanten ähnelnd, verziert mit schwarzer Schleife und dem goldfarbenen Firmenlogo, wirkt „Mon Paris“/YSL sehr elegant und „majestätisch“- ich besitze lediglich eine Probephiole auf Pappkärtchen.
Yves-Saint-Laurent-Mon-Paris-Eau-de-Parfum-Spray-59963(Bild: parfumdreams.de)

Duft:
Da es viele Düfte von „YSL“ gibt, die ich sehr mag, war ich auf diesen besonders gespannt, testete aber wieder zunächst ganz sparsam-
Auch hier konnte ich sehr schnell erkennen, dass der Duft intensiv und sehr lang anhaltend duftet und durch seine sehr schwülstige Duftrichtung unbedingt sehr sparsam dosiert werden sollte!
Ziemlich enttäuscht bemerkte ich sofort die sehr süße, fast „klebrig-zuckrige“ Kopfnote, die mit Himbeere, Erdbeere und kalabrischer Bergamotte wenig zitrische Frische mit sich bringt, dafür extrem süße, sehr künstliche Beerennoten, die mir viel zu gourmandiselastig und süß sind, schade.
Auch die Herznote kann mich nicht mehr umstimmen:
Stechapfel, Pfingstrose, chinesischer Jasmin und Jasmin-Sambac-Absolue klingen zwar edel und sehr floral, lassen aber durch die süßlich-klebrigen Gourmandiseakkorde der Kopf-note, sowie der strak moschuslastigen Basisnote keine florale oder gar „leichte“, „frische“ Note entstehen.
Die Basisnote, die mit weißem Moschus, indonesischem Patchouli, Guatemala-Patchouli und Ambrox extrem überfrachtet, schwer, muffig-seifig und sehr orientalisch-schwülstig wirkt, verleiht dem, ohnehin schweren, süßen Duft, noch einen nahezu erdrückenden Rahmen.
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Fazit:
Als Alltagsduft viel zu schwer, im Job zu aufdringlich und eher für Fans orientalischer Bombastdüfte geeignet, ist dieser Duft überhaupt nicht nach meinem Geschmack:
Schwer, durchdringend süß, intensiv bis hin zur Penetranz und eher aufdringlich, schade, aber MEIN Paris duftet ganz anders!


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